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Der Spiel-Modus

 
1. Hauptrunde

Die Paarungen der ersten Runde im DFB-Pokal 2009/2010 werden aus zwei Behältern ausgelost, deren einer die Mannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga und deren anderer die Amateur-Mannschaften enthält. Dabei gilt der Status im Spieljahr des auszulosenden Wettbewerbs. Eine Ausnahme gilt für die Aufsteiger zur 2. Bundesliga sowie für den Tabellenfünfzehnten des abgelaufenen Spieljahres der 2. Bundesliga, die abweichend von ihrem Status dem Amateurbehälter zugeordnet werden.

Gleiches gilt für den Tabellensechzehnten des abgelaufenen Spieljahres der 2.Bundesliga, falls er sich in den Relegationsspielen für die 2. Bundesliga qualifiziert hat. Es wird je ein Los zuerst aus dem Amateurbehälter und danach aus dem Behälter mit den Losen der Bundesliga und 2. Bundesliga gezogen. Sind in einem Behälter keine Lose mehr vorhanden, werden die verbleibenden Mannschaften des anderen Behälters gegeneinander ausgelost. Die zuerst gezogene Mannschaft hat in jedem Fall Heimrecht. Die Sieger der Paarungen sind für die zweite Runde qualifiziert.
Pokal-Held Mesut Özil erzielte
im Endspiel 2009 das goldene Tor.

2. Hauptrunde

Die Paarungen der zweiten Runde werden aus zwei Behältern ausgelost, deren einer die Mannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga und deren anderer die Amateur-Mannschaften enthält. Dabei gilt der Status im Spieljahr des auszulosenden Wettbewerbs. Es wird je ein Los zuerst aus dem Amateurbehälter und danach aus dem Behälter mit den Losen der Bundesliga und der 2. Bundesliga gezogen. Sind in einem Behälter keine Lose mehr vorhanden, werden die verbleibenden Mannschaften des anderen Behälters gegeneinander ausgelost. Die zuerst gezogene Mannschaft hat in jedem Fall Heimrecht. Die Sieger der Paarungen sind für die dritte Runde qualifiziert.

Achtel-, Viertel- und Halbfinale

Die Paarungen werden aus einem Behälter ausgelost, wobei die zuerst gezogene Mannschaft Heimrecht hat. Bei Spielen zwischen Lizenzspieler- und Amateur-Mannschaften haben die Amateur- Mannschaften Heimrecht. Die Sieger der Paarungen sind für die jeweilige nächste Runde qualifiziert.

Das Endspiel

Die beiden Sieger der Halbfinalspiele bestreiten das Endspiel an dem vom DFB festgelegten Endspielort.

Alle Werder-Endspiele
30.05.2009 Werder Bremen - Bayer Leverkusen 1:0 (0:0)
29.05.2004 Werder Bremen - Alemannia Aachen 3:2 (2:0)
06.05.2000 FC Bayern München - SV Werder Bremen 3:0 (0:0)
12.06.1999 SV Werder Bremen - FC Bayern München 1:1 (1:1, 1:1 n.V.), 6:5 n.E.
14.05.1994 SV Werder Bremen - Rot-Weiß Essen 3:1 (2:0)
22.06.1991 SV Werder Bremen - 1. FC Köln 1:1 (0:0, 1:1. n.V.), 4:3 n.E.
19.05.1990 1. FC Kaiserslautern - Werder Bremen 3:2 (3:0)
24.06.1989 Borussia Dortmund - Werder Bremen 4:1 (1:1)
13.09.1961 SV Werder Bremen - 1. FC Kaiserslautern 2:0 (1:0)
Siegerermittlung

Ist nach Ablauf der normalen Spielzeit kein Sieger ermittelt, wird das Pokalspiel um 2x15 Minuten verlängert. Ist nach der Verlängerung noch keine Entscheidung gefallen, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt.

Sperren

Ein Spieler, der im laufenden Wettbewerb die fünfte Gelbe Karte gesehen hat, muss für ein Spiel aussetzen. Sperren, die aus einer Roten Karte resultieren, werden in die kommende DFB-Pokal-Saison übernommen. Sollte ein Spieler im Finale die Gelb-Rote-Karte sehen, ist dieser im ersten Spiel des folgenden DFB-Pokal-Wettbewerbes gesperrt.

Teilnehmer

An den Spielen um den DFB-Vereinspokal auf DFB-Ebene 64 Mannschaften, und zwar die Mannschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres, die Verbandspokalsieger der 21 Landesverbände, der Meister, der Zweit-, Dritt- und Viertplatzierte der 3.Liga des abgelaufenen Spieljahres.

Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen sind an den Spielen um den DFB-Vereinspokal nicht teilnahmeberechtigt. Darüber hinaus gilt zusätzlich, dass keine zwei Mannschaften eines Vereins/Kapitalgesellschaft an den Spielen um den DFB-Vereinspokal teilnehmen. Handelt es sich bei einem Verbandspokalsieger um eine Zweite Mannschaft eines Lizenzvereins oder um eine Mannschaft eines Vereins, der bereits mit einer Mannschaft für den DFB-Vereinspokal qualifiziert ist, so tritt an ihre Stelle die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft im Pokalwettbewerb des Landesverbandes.

Ist der Meister, der Zweit-, Dritt- oder Viertplatzierte der 3. Liga eine Zweite Mannschaft eines Lizenzvereins oder ist der Meister, der Zweit-, Dritt- oder Viertplatzierte der 3. Liga bereits über den Verbandspokalwettbewerb des jeweiligen Landesverbandes für den DFB-Vereinspokal qualifiziert, so tritt an ihre Stelle die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft der Tabelle der 3. Liga bzw. die nächstplatzierte und teilnahmeberechtigte Mannschaft im Pokalwettbewerb des Landesverbandes.

Die verbleibenden Plätze bis zur Zahl 64 werden an die Landesverbände vergeben, die die meisten Herren-Mannschaften im Spielbetrieb haben. Dabei kann jeder Verband höchstens einen weiteren Teilnehmer stellen. Die Entscheidung darüber, welche Verbände eine weitere Mannschaft melden können, trifft der DFB-Spielausschuss auf Grundlage der jeweils aktuellen DFB-Mitglieder-Statistik. Jeder Landesverband muss mit mindestens einer Amateur-Mannschaft vertreten sein.


Die Trophäe

 
Fünf Jahre vor seinem zweiten Pokalsieg erhielt Frank Baumann schon einmal die Trophäe.
Als erster reckte Aki Schmidt von Borussia Dortmund den Pokal 1965 nach dem 2:0 über Alemannia Aachen im DFB-Pokal-Finale in die Höhe. Damit hatte der heute 52 cm hohe Pokal die bis dahin vergebenen Trophäen abgelöst. Der "Goldfasanen-Pokal", von 1935 bis 1943 offizieller Siegerpokal, erinnerte den damaligen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Peco Bauwens, zu sehr an die Nazi-Aera. Also wurde ein neuer Pokal in Auftrag gegeben, der von 1953 bis 1964 überreicht wurde, dann aber nicht mehr dem kulturellen Anspruch des DFB entsprach. So gab Bauwens 1964 beim Kölner Künstler Wilhelm Nagel den Entwurf eines neuen Pokals in Auftrag.

Heraus kam eine zwölfeinhalb Pfund schwere Trophäe, deren Sockel Platz für die Eingravierung der siegreichen Mannschaft bietet. Der Pokal besteht aus feuer-vergoldetem Sterlingsilber. Nagel verwendete 250 Gramm Feingold und dekorierte sein Kunstwerk mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und 18 Nephriten. Kernstück ist das aus grünem Nephrit geformte DFB-Emblem. Der Pokal hat ein Fassungsvermögen von acht Litern.

Nachdem bis 1991 etwa 700 Buchstaben und Ziffern mit den Jahreszahlen und Namen der Pokalsieger in den Sockel geritzt worden waren, mußte die Basis des Cups um fünf Zentimeter erhöht werden, um weiteren Platz zu schaffen. Die jetzige Sockelfläche reicht bis zum Jahr 2020. Im Jahr 2002 wurde der DFB-Pokal noch einmal generalüberholt.

Den momentanen materiellen Wert taxieren Kunstexperten auf mindestens 100.000 EURO. Der ideelle Wert liegt dagegen viel höher - gehört der DFB-Pokal doch nach der Meisterschale zur begehrtesten Trophäe im deutschen Fußball.

Quelle: DFB


 
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